JHNewman hat geschrieben:
Raphi hat geschrieben:
Dem postchristlichen Modernismus und der gottlosen Häresie im gegenwärtigen Christentum soll entgegengewirkt werden, und das ist gut so!
Im "Christentum" gibt es keine "Gottlosigkeit" und auch keinen "postchristlichen Modernismus". Das ist eine contradictio in adiecto. Hier ist es hilfreich, statt möglichst diffamierender Schlagworte konkrete Begriffe und exakte Bezeichnungen zu verwenden.
Ich habe im "Christentum" geschrieben, weil einerseits viele dieser genannten häretischen und gottlosen Gruppen ja energisch behaupten, sie seien Christen, auch wenn sie in allerschärfstem Widerspruch nicht nur zur Hl. Schrift und zur Tradition, sondern auch zur katholischen Kirche an jedem Ort und zu jeder Zeit stehen. Andererseits aber auch weil man weder durch Häresie, noch durch Schisma oder Apostasie die durch die Taufe begründete Zugehörigkeit zur Kirche verlieren bzw. verwirken kann.
Und so gibt es im "Christentum" Häresie wie auch Gottlosigkeit.
Häresie durch Neureungen und Leugnung des von Gott geoffenbarten Glaubens, Gottlosigkeit durch die Behauptung, es gäbe der christlichen Religion gleichwertige Wahrheiten bzw. dass das Christetum und alle Religionen Interpretationen der einen Wahrheit, die dem Menschen nicht geoffenbart sei, seien.
Sie gliedern sich ein in die Reihe der Katharer, der Synkretisten, Neuheiden etc. Aber Gottes streitende Kirche hat den Irrtum immer überwunden und über alle Feinde triumphiert. Man kann sich also fragen, ob es Gott, dem Hl. Geist, nicht gefallen habe, die Dogmen von 1870 in vorauseilender Gnade zu offenbaren, mit Blick auf die Kirche heute, damit der Irrtum und die Falschheit vernichtet würden?