Mensch und Kirche

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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 10. Januar 2010 21:21 
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Nachtrag:

Wie bitte soll eine Frau das Trauma einer Vergewaltigung verarbeiten, wenn sie 9 Monate noch an diese "Empfängnis unschuldigen Lebens" erinnert wird?

Ich denke, dass für die von Silesia erwähnten Frauen damals nur die Möglichkeit gab, die Schwangerschaft auszutragen oder bei unhygienischen Metzgereien den eigenen Tod zu riskieren. Wie viele hätten damals wohl lieber die Option einer für sie sicheren Abtreibung gewählt???

Gruß
Adsartha


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 10. Januar 2010 22:35 
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Wobei natürlich nachzufragen wäre, wieviele Abtreibungen in Deutschland nach einer Vergewaltigung geschehen.

Tarec


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 10. Januar 2010 23:14 
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Adsartha hat geschrieben:
Raphi hat geschrieben:
Ich denke, hier gibt es unterschiedliche Ansätze: du gehst von der Frau aus, Willibrord und ich vom Kind.


Darum frage ich mich als Frau auch, ob Männer bei dem Thema überhaupt zu qualifizierten Aussagen befähigt sind. Natürlich werden Männer Väter und viele nehmen diese Rolle sehr verantwortungsbewusst und gut wahr. Aber schwanger mit allem was dazu gehört, werden Männer eben nie.


Diese Aussage weise ich zurück, erstens weil es um eine ethische Frage geht und um eine Frage, in der die Religion eine grosse Rolle spielt und da können auch Männer mitreden. Und zweitens weil die Väter in dieser Frage sowieso zu wenig Rechte haben. Es ist auch ihr Kind, trotzdem haben sie keinerlei Mitspracherecht. Die Partnerin eines guten Freundes wurde durch einen "Unfall" schwanger und trieb ab, weil sie sich nicht bereit fühlte ein Kind zu haben (die beiden waren damals 18), er hätte das Kind aber mit seiner Mutter aufgezogen. Trotzdem wurde das Kind abgetrieben, trotz des Angebots der Grossmutter. Das führte dann auch zum Aus der Beziehung.

In anderen Ländern sieht es da besser aus, in einigen Ländern müssen die Erzeuger ihre Unterschrift auch geben. Okay, schwierig wirds, wenn die Dame nicht feststellen kann, wer denn der Erzeuger ist.

Interessant ist auch die Ansicht des Judentums: Abtreibung ist aus Sicht dieser Religion nur vertretbar, wenn die Mutter sonst sterben würde. Das Kind ist übrigens nach Aussage des Talmuds "Besitz des Vaters".

Adsartha hat geschrieben:
Raphi hat geschrieben:
Natürlich ist Vergewaltigung ein schreckliches Verbrechen, doch rechtfertigt diese Tatsache die Auslöschung eines unschuldigen Lebens?


Und das rechtfertigt diese Liste an Leiden der Frau:
- Übelkeit mit möglicher Schädigung von Speiseröhre und Zähnen, die nicht für das hochkommen von Magensäure gemacht sind.
- Kreislaufbelastung in der Schwangerschaft
- Belastung der Gelenke und Knochen, die das zusätzliche Gewicht tragen müssen
- Zahnschäden (jedes Kind ein Zahn) da Kalzium für den Knochenaufbau des Kindes der Mutter entzogen wird, gerade wenn sie wegen Punkt 1 Schwierigkeiten hat, ihr Essen bei sich zu behalten
- Dammrisse und -schnitte bei der Entbindung
- Kaiserschnitt
- die Schmerzen der Wehen bzw. die Schmerzen der Narbenheilung bei Kaiserschnitt


Meine Mutter sagte dazu mal, dass die Beschwerden der Schwangerschaft rein gar nichts seien im Vergleich zum Gefühl, wenn man sein Kind zum ersten mal in den Armen hält.

Adsartha hat geschrieben:
Bitte bitte, versetzt Euch doch für 5 Minuten in die Lage der Frau!!!!


Die schärfsten Gegner der Abtreibung, die ich kenne, sind allesamt Frauen. Meine Mutter, meine Schwester und meine engste Freundin z.B. lehnen Abtreibung - ausser in ganz gewissen Situationen wie Lebensgefahr für die Mutter - vehemt ab. Die Freundin hat sogar einmal einer guten Freundin von ihr die Freundschaft gekündigt, nachdem jene zum wiederholten Mal abgetrieben hat, weil sie "vergessen" hatte zu verhüten.

Adsartha hat geschrieben:
Und dann möchte ich auf keinen Fall das Kind eines Psychopaten austragen - woher wollt Ihr denn wissen, dass das Kind eines Kriminellen nicht auch wieder kriminell wird??? Besonders, wenn es dann ein Junge wird - der nächste Vergewaltiger????


Diese Aussage verurteile ich ganz entschieden und sie ist meiner Meinung nach auch zutiefst unchristlich. Liebe Adsartha, denk doch mal nach, was du hier sagst! Gene spielen zwar eine Rolle in der Entwicklung, aber die Theorien, wonach sie den Charakter so entschieden beeinflussen, wie du es hier sagst, sind nicht erwiesen und ausserdem völlig daneben. Das impliziert eine Zweiklassenmenschheit: die Guten und jene mit verdorbenen Genen. Eine höchst gefährliche Ansicht! Nach deiner Aussage müsstet ihr Deutsche allesamt Antisemiten, Nazis und Völkermörder sein. Und das ist bei Gott nicht so!

Mir jedenfalls tut es in der Seele weh, wenn ich an all die Leben (Hundertausende sind das jährlich alleine in Westeuropa) denke, die ausgelöscht werden, noch bevor sie ihren ersten Atemzug auf Erden tun können, und das meist eben weil man zu dumm ist zu verhüten und sich den Folgen nicht stellen will.

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Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. (Joh 1,1/3)


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 10. Januar 2010 23:47 
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Hallo Raphi

Du konzentrierst Dich in Deinem letzten Beitrag vor allem auf Unfall-Kinder, ich habe von Vergewaltigungs-Kindern gesprochen. Das sind 2 total verschiedene Dinge! Klar hat bei einem Unfall-Kind der Vater ein großes Wort mitzureden, den Vater eines Vergewaltigungs-Kindes muss die Mutter wohl hoffentlich nie mehr sehen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass es keine direkte Kausalität krimineller Vater - kriminelles Kind gibt. Mir als Frau reicht aber auch nur der Hauch einer Möglichkeit, dass ich ein solches Kind nicht will!!!

Und für ein Kind mit einem zuverlässigen Partner, der auch zu uns hält, würde ich die Unannehmlichkeiten einer Schwangerschaft gerne auf mich nehmen. In diesem Fall hat Deine Mutter auch ganz bestimmt mit ihrer Aussage Recht.

Und Abtreibung ist definitiv KEINE Verhütungsmethode sondern nur ein möglicher Ausweg in einer schwierigen Situation. Ich stimme Dir zu, dass jedes Kind, dass wegen Dummheit der Eltern sterben muss, eines zu viel ist (sei es nun abgetrieben oder wegen Vernachlässigung verhungert).

Gruß
Adsartha


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 00:18 
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Es ist das gute Recht einer Mutter, ein Abtreibungskind nicht zu wollen. Es ist aber nicht ihr Recht, es deshalb zu ermorden. Wenn man ein Kind nicht will, soll man es zur Adoption freigeben.

Niemand möchte hier die Vergewaltigung verharmlosen. Im Gegenteil, ich finde es skandalös, dass in Deutschland Steuerhinterziehung in einigen Fällen härter bestraft wird als Vergewaltgigung. Aber das Baby ist ein eigener Mensch und nicht Teil des Täters. Als Christen sollen wir sogar unseren Feinden vergeben und für sie beten, wie kann man da nur daran denken, dass ein Kind getötet wird für eine Tat, das es nicht begangen hat? Das erinnert mich schon sehr an den Kindermord zu Betlehem: auch dort wurden viele Kinder für etwas ermordet, das ganz und gar nicht in ihrer Verantwortung lag.

Dass die Abtreibung abzulehnen ist, zeigt sich übrigens auch in der Didache, neben den Schriften des Neuen Testament eine der frühesten christlichen Schriften:
"Du sollst nicht ein Kind durch Abtreibung morden, und du sollst das Neugeborene nicht töten."


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 00:28 
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Eine Anmerkung noch: Nur wenn man männlich und Sohn eines Vergewaltigers ist, wird man dadurch nicht selbst automatisch zum Vergewaltiger. Ein solcher biologischer Determinismus ist mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar. Der Mensch ist Ebenbild Gottes und verfügt über einen freien Willen. Auch wer einen schlechten Vater hat, wird damit nicht automatisch ein schlechter Mensch. Vor allem wenn das Kind keinen Kontakt mit dem Vater hat und von einer Mutter, die ihr Kind annimmt und gegen den Hass die Liebe setzt, oder liebevollen Adoptiveltern erzogen wird, spricht nichts dafür, dass das Kind wie sein Vater werden wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 09:38 
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Ich bin der Überzeugung, dass der irdische Mensch nicht einfach Ebenbild Gottes ist - dazu hat er zuviel mit den Tieren gemein. Da er aber dennoch herausfällt aus der evolutionären Schöpfung, absticht und irgendwie auch wie ein Fremder ist, ist allein daran schon zu bemerken, dass er etwas anderes - eben die Gottabbildlichkeit - in sich trägt. Diese zu realisieren, erlangt er erst allmählich wieder: allein in Christo ist es möglich. So hat sie nicht per se und sie sie ist auch nicht per se realisiert, sondern als Möglichkeit da und im Menschen vorhanden! Alles andere wäre arrogant und widerspräche auch den Tatsachen.

Adsartha, ich finde es gut, dass Du hier Farbe bekennst.
Christsein ist eben nicht nur zuckersüß, sondern mitunter hart! Alle leiben heißt ja nicht alle udn alles mögen, sondern diese Liebe, an der man dadurch anteil hat, ist eine übergriefende Größe. Man soll sich bemühen aus dieser Warte auf die Dinge zu schauen.

Ich bin der Überzeugung, dass - obwohl die Väter in vielen Dingen zu unrecht benachteiligt sind - dass die Frau hierin das letzte Wort hat, über ihren Körper bestimmt, denn er ist im Leben allein in ihre Hoheit und Eigenverantwortung gegeben!

Das Verblüffende an manchen Vergewaltigungsopfern der Nachkriegszeit, die schwanger wurden, ist, dass einige schon offen zugaben, dass sie abgetrieben hätten, wenn sie die Möglichkeit dazu gehabt hätten. Sie sagten aber, es wäre - wie sie jetzt wüssten - aber ein überaus grober Fehler gewesen. Sie ahben ja einen Menschen, ihr Kind vorbehaltlos zu lieben gelernt. Und dies sagten sie, obwohl die Untat der Vergewaltigung ihnen auch Jahrzehnte später sehr großen seelischen Schmerz zufügte. Das gibt zu denken!

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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 13:35 
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Nochmal die Frage: Wie hoch ist in Deutschland der Anteil von Vergewaltigungsschwangerschaften bei den Abtreibungen?

Tarec


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 13:43 
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Statistisches Bundesamt - Zahlen für 2008:

http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/ ... 3/70496410

Schwangerschaftsabbrüche insgesamt
114.484
Medizinische Indikation 2.989
Kriminologische Indikation 21
Beratungsregelung 111.474

Dateianhang:
2120300087004.pdf


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen.
Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“
(Bertolt Brecht)


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 20:18 
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Danke für die Suche!

Die Zahlen sprechen dann wohlfür sich.

Tarec


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 20:45 
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Hi Ulrich

kann den Zahlen entnommen werden, in welche Gruppe (medizinisch oder Beratung) Abtreibung wegen Behinderung des Kindes fallen?

Gruß
Adsartha


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 11. Januar 2010 23:50 
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Adsartha hat geschrieben:
kann den Zahlen entnommen werden, in welche Gruppe (medizinisch oder Beratung) Abtreibung wegen Behinderung des Kindes fallen?


medizinisch

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,631811,00.html hat geschrieben:
Spätabtreibung ist kein juristischer Begriff. Das Gesetz kennt nur die Abtreibung nach medizinischer Indikation. Sie liegt von der 13. Woche an bis kurz vor der Geburt im Ermessen des Arztes, wenn eine Frau ein behindertes Kind erwartet. Mediziner hingegen bezeichnen den Eingriff ab der 22. Schwangerschaftswoche als späten Abbruch. Für sie macht es einen Unterschied, ob eine Abtreibung vor oder nach der 22. Schwangerschaftswoche stattfindet, weil dies die Grenze ist, ab der ein Fötus auch außerhalb des Mutterleibs lebensfähig wäre. Damit das Kind nicht lebend zur Welt kommt, muss es der Arzt im Mutterleib zuvor abtöten (Fetozid).

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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 12. Januar 2010 08:17 
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Ulrich Schürrer hat geschrieben:
Adsartha hat geschrieben:
kann den Zahlen entnommen werden, in welche Gruppe (medizinisch oder Beratung) Abtreibung wegen Behinderung des Kindes fallen?


medizinisch

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,631811,00.html hat geschrieben:
Spätabtreibung ist kein juristischer Begriff. Das Gesetz kennt nur die Abtreibung nach medizinischer Indikation. Sie liegt von der 13. Woche an bis kurz vor der Geburt im Ermessen des Arztes, wenn eine Frau ein behindertes Kind erwartet. Mediziner hingegen bezeichnen den Eingriff ab der 22. Schwangerschaftswoche als späten Abbruch. Für sie macht es einen Unterschied, ob eine Abtreibung vor oder nach der 22. Schwangerschaftswoche stattfindet, weil dies die Grenze ist, ab der ein Fötus auch außerhalb des Mutterleibs lebensfähig wäre. Damit das Kind nicht lebend zur Welt kommt, muss es der Arzt im Mutterleib zuvor abtöten (Fetozid).


Nun, dann waren über 200.000 Männer und Frauen nicht in der Lage, vor dem Sex ihr Hirn einzuschalten. Ich habe mich in einem vorherigen Beitrag ganz klar gegen Abtreibung als Verhütungsmethode ausgesprochen und jedes Kind bedauert, dass wegen der Dummheit seiner Eltern sterben muss :(

Gruß
Adsartha


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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 12. Januar 2010 10:24 
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Wohnort: Oberniederschlausitz
Es ist nicht immer Dummheit, Unbedarftheit und Draufgängertum, aber allermeistens! Denn auch Verhütungsmittel (Kondom, Spirale) versagen - das kommt vor! Dennoch steht dann die Frage: Was nun?

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 Betreff des Beitrags: Re: Thema Schwangerschaftsabbruch
BeitragVerfasst: 12. Januar 2010 10:30 
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Beiträge: 786
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Silesia hat geschrieben:
Es ist nicht immer Dummheit, Unbedarftheit und Draufgängertum, aber allermeistens! Denn auch Verhütungsmittel (Kondom, Spirale) versagen - das kommt vor! Dennoch steht dann die Frage: Was nun?


Darum bin ich STAATLICHERSEITS für eine liberale Lösung - einfach um die Frauen vor gefährlichen Metzgereien zu schützen.

Was ich persönlich machen würde - keine Ahnung. Das hängt von zu vielen Faktoren ab, ob es dann auf behalten, Adoptionsfreigabe oder vielleicht doch Abtreibung hinausläuft. Ich war bisher zum Glück nicht in dieser Situation - und hoffe, dass es mir nie passieren wird. Ich denke auch, dass das eine sehr individuelle Entscheidung ist.

Gruß
Adsartha


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