Die Bischofsweihe war für mich auch sehr beeindruckend und bewegend. Ich freue mich auch besonders auf die neue Zeit mit +Matthias, und bedanke mich herzlichst für die Zeit mit +Joachim.
Vor dem Gottesdienst wollte ich auf Suche nach MuK-Leuten gehen, aber eins führte zum anderen...erst traf ich Fr. Ken Dimmick aus Stuttgart, mit dem ich schon länger in Kontakt gewesen und öfter gesehen habe; der lud mich zum Essen ein, also ging ich mit. Unterwegs trafen wir +Pierre Whalon, Bischof der amerikanisch-episkopalen Gemeinden Europas, und Ken+ lud ihn ebenfalls ein...und unterwegs trafen wir Milord Bishop of Lichfield, den +Pierre einlud...und die wiederum luden einen weiteren älteren englischen Priester ein.
Also aß ich zu Mittag mit zwei Bischöfen und zwei Priestern. Das war wirklich nicht meine Absicht, isch schwör...I'm not a bishop groupie, really I'm not.
Dann hatte ich nach dem Gottesdienst leider nicht allzuviel Zeit -- unser Pfarrer und seine Frau wollten gleich wieder los, denn wir hatten etwa 5 Stunden Fahrt vor uns. Also rannte ich durch die Krypta, begrüße soviele bekannte Gesichter wie ich konnte, aber dann mußte ich weg. Schade, ich hatte mich sehr darauf gefreut, mehr von den MuK-Leuten zu sehen.

Dafür saßen Ulrich und ich zusammen, tauschten während des Gottesdienstes flotte Bemerkungen aus.

Was für mich der beeindruckendste Moment, außer der Weihe selbst -- die Rede vom Rabbiner (dessen Namen ich leider nicht mitbekommen habe), als er +Matthias seinen Segen aussprach und ihn mit einem
Mesusa präsentierte. Wenn es keine [EDIT: eigentlich soll es "eine" sein...] bessere Würdigung seiner Arbeit im Buch zum Thema der akK im Dritten Reich gibt, würde es mich überraschen. Während seiner Rede meinte er ausdrücklich, Christen sind die Partner der Juden in der Verkündigung des einen Gottes -- eine (m.E. viel zu seltene) Bekenntnis zu unserer gemeinsamen Erbe, der Gott Abrahams und Isaaks.
Cheers,
John