Mensch und Kirche

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 21. März 2010 15:26 
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Ich weiß: Bischof Jablonski mit Übersetzer. Aber hat er auch etwas zum Besten gegeben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 21. März 2010 15:58 
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die ersten Bilder im Netz bei Pfr. Reynders, Nordstrand:

http://www.reynders-net.de/Bischofsweihe/

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 21. März 2010 17:34 
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Zitat:
Neuer alt-katholischer Bischof im Amt

Wurzeln in der katholischen Tradition – leben aus dem evangelischen Geist der Freiheit

Zehnter Katholischer Bischof der Alt-Katholiken in Deutschland: Dr. Matthias Ring

Entschlossen will der neu geweihte alt-katholische Bischof Dr. Matthias Ring mit seiner Kirche den Herausforderungen der Gegenwart begegnen

Am heutigen Samstag (20. März 2010) wurde der Regensburger Pfarrer Dr. Matthias Ring in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe durch seinen Vorgänger Bischof Joachim Vobbe zum 10ten Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland geweiht. Rund 1.000 Menschen, darunter zahlreiche geladene Gäste und Vertreter aus Religion, Politik und Gesellschaft, machten diesen Gottesdienst zu einem ökumenischen Fest und gesellschaftlichen Ereignis.

Die Bischöfe aller alt-katholischen Kirchen in Europa waren fast vollzählig angereist. Ebenfalls anwesend waren Bischöfe der Anglikanischen Kirche, mit der die Alt-Katholische Kirche seit 1931 in Kirchengemeinschaft steht. Außerdem nahmen hohe kirchliche Würdenträger und Geistliche der evangelischen Kirche, der Orthodoxie und ein römisch-katholischer Weihbischof an der feierlichen Zeremonie teil. Mit dem Rektor des Abraham Geiger Kollegs, Prof. DDr. Walter Homolka, war auch ein Vertreter des liberalen Judentums nach Karlsruhe gekommen. Gläubige aus allen alt-katholischen Gemeinden des deutschen Bistums hatten sich zusammen mit ihren Geistlichen zur Weihe ihres neuen Oberhaupts eingefunden, gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen aus alt-katholischen Gemeinden der Niederlande, der Schweiz, Österreichs, Polens und Tschechiens sowie aus anglikanischen, evangelischen, freikirchlichen, orthodoxen und römisch-katholischen Gemeinden.

Der alt-katholische Bischof von Haarlem, Dr. Dirk Schoon, betonte in seiner Predigt, dass es Aufgabe eines Bischofs sei, »dem Glauben auf eine ansprechende und herausfordernde Art Gestalt zu geben« und »denen, die keine Stimme haben, die geknickt sind und nur noch glimmen«, in besonderem Maße Gehör zu verschaffen. Er schilderte seinen neuen Amtsbruder, den er von zahlreichen persönlichen Begegnungen gut kennt, als einen bescheidenen Menschen, ausgestattet mit nüchterner Weisheit, Sachlichkeit und einem gehörigen Maß an Humor und Optimismus.

Ein besonders beeindruckender Moment der feierlichen Liturgie war die schweigende Handauflegung auf das Haupt des neuen Bischofs durch alle anwesenden alt-katholischen und die in Kirchenge-meinschaft stehenden anglikanischen Bischöfe.

»Ist unsere Art Kirche zu sein in Übereinstimmung mit dem Ursprung?«, das sei die zentrale Frage, die ein Bischof immer wieder stellen müsse, sagte der Erzbischof von Utrecht, Dr. Joris Vercammen, der den Reigen der Segensvoten eröffnete, und bat den Neugeweihten diese in der internationalen alt-katholischen Bischofskonferenz stets wach zu halten.

Der leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und Vertreter des amtierenden Ratsvorsitzenden der EKD, der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Dr. Johannes Friedrich, hob in seinem Segenswort auf die Vereinbarung zwischen Evangelischer und Alt-Katholischer Kirche in Deutschland über die gegenseitige Einladung zum Abendmahl von 1985 ab und sagte: »Auch andere Kirchen können sich daran ein Vorbild nehmen«. Nach diesen Worten brandete spontaner und langanhaltender Applaus auf.

Der griechisch-orthodoxe Metropolit von Deutschland, Augoustinos, reichte dem Neugeweihten symbolisch »den frischen Olivenzweig der Gastfreundschaft über den Rhein« (beide Bischöfe residieren in Bonn).

Prof. DDr. Walter Homolka überbrachte die Grüße und Segenswünsche von 2 Millionen liberalen Juden. Es sei für ihn eine Freude, »als Freund bei Freunden zu sein«, und ein Ausdruck besonderer Verbundenheit mit der alt-katholischen Kirche, dass er am Sabbat an einer katholischen Bischofsweihe teilnehme.

Sich als kleine Kirche ohne Angst den Fragen der Zeit zu stellen und aus dem reichen Schatz der 2000 Jahre alten christliche Botschaft eine überzeugende Antwort auf die Fragen der Gegenwart zu geben, ohne sich modischen Trends anzubiedern oder hinterherzulaufen: Das ist eine der Leitlinien des neuen Bischofs Dr. Matthias Ring. Viel auf Reisen wird er am Anfang sein, denn in den ersten beiden Jahren will er alle seine Gemeinden deutschlandweit besuchen. So wird der eigens für die Weihe von dem Gold- und Kunstschmied Hermann Stadelmeier gestaltete Bischofstab auch zum symbolischen Wanderstab für einen Hirten, der sich in der katholischen Tradition verwurzelt weiß und zugleich aus dem evangelischen Geist der Freiheit lebt. »Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit« - mit seinem Leitspruch aus 2 Timotheus 1,7 im Herzen will sich der neue Bischof mutig und unaufgeregt den Herausforderungen seines neuen Amtes stellen.

»Sie haben einen Bischof gewählt und keinen Messias«, meinte der neugeweihte Bischof Dr. Matthias Ring am Ende des Gottesdienstes, und bat darum: »Nehmen Sie mich als Menschen, auch wenn ich Ihnen in Mitra und mit Bischofsstab gegenübertrete«.



Bilder vom Weihegottesdienst finden Sie hier.

Quelle: alt-katholisch.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 21. März 2010 17:57 
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Zitat:
“Unter der Mitra ist auch nur ein Mensch” – Weihe von Bischof Matthias Ring (mit Bildergalerie)

In einer kleinen Rede am Ende des gestrigen Bischofsweihe-Gottesdienstes in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe erinnerte unser neugeweihter Bischof Matthias seine Alt-Katholische Kirche daran, dass er auch als Bischof ein Mensch mit Stärken, aber auch Fehlern und Schwächen bleibe. “Ihr habt einen Bischof gewählt, keinen Messias”, so Bischof Matthias. Und auch, wenn er den Menschen jetzt häufig mit Bischofs-Stab und Mitra begegnen würde, solle man immer bedenken: “Unter der Mitra ist auch nur ein Mensch.”

In einer knapp zweieinhalbstündigen feierlichen Weihe-Liturgie war Bischof Matthias vorher von seinem Vorgänger Bischof Joachim Vobbe zum zehnten Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken geweiht worden. Im November letzten Jahres hatte eine Bistumssynode den Regensburger Pfarrer Dr. Matthias Ring zum neuen Bischof für Deutschland gewählt.

Auch die anderen anwesenden Alt-Katholischen Bischöfe sowie die mit der Alt-Katholischen Kirche in Kirchengemeinschaft stehenden anglikanischen Bischöfe legten Bischof Matthias die Hände auf. Im Anschluss wurden der neugeweihte Bischof gesalbt, und ihm wurden Evangeliar, Ring, Mitra und Stab als Zeichen seines bischöflichen Dienstes überreicht. Die diesem Artikel beigefügten Bilder vermögen einen kleinen Eindruck von diesem beeindruckenden und bewegenden Gottesdienst vermitteln.

Besonders bewegt hat mich persönlich die Anwesenheit und das Segenswort des ehemaligen Landesrabbiners und jetzigen Rektors des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam, Dr. Walter Homolka. Er erzählte, dass seine Studierenden es schon als ungewöhnlich empfunden hätten, als er ihnen am Vortag mitgeteilt habe, dass er am Schabbat an einer katholischen Bischofsweihe teilnehme. Er fühle sich aber hier als Freund unter Freunden, und dürfe die Grüße von 2 Millionen liberaler Juden übermitteln. Homolka machte auch deutlich, dass Juden und Christen einen gemeinsamen Auftrag haben: “Es ist die gemeinsame Aufgabe von Juden und Christen, die Botschaft von dem einen Gott auf Erden zu verbreiten.” – Die besondere Bedeutung der Anwesenheit von Homolka wird durch einen Blick auf die Geschichte deutlich: Teile der Alt-Katholischen Kirche sind im so genannten Dritten Reich den Versuchungen des Nationalsozialismus erlegen. Bischof Matthias hatte diesen Teil unrühmlichen Teil der Geschichte der Alt-Katholischen Kirche in seiner 2005 eingereichten Promotion “Katholisch und deutsch – Die alt-katholische Kirche Deutschlands und der Nationalsozialismus” gründlich aufgearbeitet.


Links: http://altkatholisch.wordpress.com/2010 ... ergalerie/
http://oekumenisch.jalbum.net/BischofsweiheRing/

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 21. März 2010 18:15 
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Mal ehrlich, ich LIEBE unsere kleine Kirche, die in solchen Momenten ihre Größe zeigen kann. Es ist für mich einfach wunderbar, von Menschen umgeben zu sein, von denen ich sehr viele kannte. Vor allem beim Empfang nach dem Weihegottesdienst habe ich haufenweise Gemeindemitglieder gesehen, die ich dort nicht erwartet hätte.

Der Einzug der Geistlichen hatte mir anfangs bereits die Tränen in die Augen getrieben. Insbesondere der Tross der Bischöfe und die damit zum Ausdruck gebrachte Zuneigung zu unserer Kirche war für mich besonders. Der Gottesdienst war würdig und ruhig, optimal organisiert und choreographiert. Super. Daran werde ich noch sehr sehr lange zurück denken. Ein einmaliges Erlebnis.

Adsartha hat geschrieben:
Schade fand ich, dass sich alle Bischöfe sowohl gestern als auch heute sehr schnell zum Abendessen zurückgezogen haben. Das war mir fast etwas zu elitär - wenn doch schon alle zusammen sind, warum dann nicht alle zusammen lassen?


Das hatte wir ja persönlich schon kurz besprochen. Ich finde diese Sichtweise falsch. Bitte beachte, dass die Bischöfe ab 11 Uhr bereits in Vorbereitungen involviert waren, danach kurz Zeit zum Mittagessen und ausruhen hatten und anschließend - wie wir - einen intensiven Gottesdienst erlebt haben. Diejenigen, die nicht unmittelbar nach dem Gottesdienst wieder abreisen mussten, waren noch bis kurz vor 7 (also fast 2 Stunden!) in der Krypta bei der Nachfeier. Als wir die Bischöfe zum gemeinsamen Abendessen zusammen getrommelt haben, das für 19 Uhr angesetzt war, war die Nachfeier bereits größtenteils vorbei.

Ich muss aus diesen Tagen einen völlig anderen Eindruck widergeben, der nachtürlich auch damit zu tun hat, dass ich und Jenny etwas mehr direkten Kontakt mit den Bischöfen hatten: Jeder von diesen war wirklich sehr zugänglich für Gespräche und Begegnungen. Als elitär habe ich keinen einzigen von den Herren empfunden. Im Gegenteil: Bei der Verabschiedung am Abend haben sich alle Bischöfe für die Einladung bedankt und sich sehr begeistert über die vielen Kontakte geäußert, die sie in den Tagen gehabt haben.

Nein, elitär waren unsere Bischöfe sicherlich nicht. Aber in der ersten Reihe, da saß einer, der ....

Liebe Grüße

Reiner

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Dieser Beitrag reflektiert meine persönliche Meinung und ist nicht Stellungnahme eines Organes des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 21. März 2010 23:28 
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Adsartha hat geschrieben:
Silesia hat geschrieben:
Und die polnisch-katholische Kirche fehlte? :tststs:


Mariaviten waren dabei.


Der Bischof der Polnisch-Katholiken wird wohl verhindert gewesen sein.

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Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. (Joh 1,1/3)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 00:06 
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Ich fand es auch seine sehr würdige und sehr bewegende Feier und bin froh dran teilgenommen zu haben. (Was kurzfristig etwas wacklig war, weil meine Vertretung im Geschäft ausgefallen war. Meine Frau, die eigentlich mitfahren wollte, hat dann den Part übernommen, so daß ich dann doch, wenn auch ohne sie mitfahren konnte.)
Neben der eigentlichen Weihe war für mich ebenfalls die Worte besonders bewegend, die Rabbiner Prof. Homolka fand sowie die Überreichung der Mesusa.

Mit dem Treffen von MuKern war es allerdings so eine Sache. Außer Jenny und Reiner habe ich nur noch Ulrich gesehen. Ulrich war allerings so sehr in schwierige Angelegenheiten der Fahrtorganisation vertieft, daß ich mich nicht traute, seine Kreise zu stören. :lol:

winnie


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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 00:17 
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winnie hat geschrieben:
Ulrich war allerings so sehr in schwierige Angelegenheiten der Fahrtorganisation vertieft, daß ich mich nicht traute, seine Kreise zu stören. :lol:

winnie


Schade, ich hätte gerne ein Gesicht (und den Rest des Körpers) mit dem Begriff "winnie" verbunden, so bleibst Du halt bis auf weiteres virtuell :hoho:

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 01:17 
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Update: Hier das Gottesdienstheft der Bischofsweihe, für alle, die nicht dabei sein konnten:
Dateianhang:
Bischofsweihe_Heft.pdf


vielen Dank an den Layouter für die Originaldatei, ist natürlich sehr viel schöner als mein eiliger Scan...


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 09:13 
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Raphi hat geschrieben:
Adsartha hat geschrieben:
Silesia hat geschrieben:
Und die polnisch-katholische Kirche fehlte? :tststs:


Mariaviten waren dabei.


Der Bischof der Polnisch-Katholiken wird wohl verhindert gewesen sein.


Na da gibt es - wie bei den Mariaviten - nicht nur einen. Man muss ja die vergleichsweise Größe bedenken. Allerdings haben die einen wie die anderen ein Altersproblem in dieser Etage. Nun Bischof Ring ist ja relativ jung!!!

Die tridentinische Rüsche (ich weiß gar nicht wieso dieses liturgische Gewand) in der ersten Reihe kam irgendwie putzig fremdartig.

Sage bloß, der Römer war der angedeutete, der in der ersten Reihe auch noch irgendwie abweisend war?! Sofort nach Taize schicken, Ökumene üben!

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 09:58 
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Silesia hat geschrieben:
Sage bloß, der Römer war der angedeutete, der in der ersten Reihe auch noch irgendwie abweisend war?! Sofort nach Taize schicken, Ökumene üben!


Die Teilnahme von rk-Vertretern bei ak-Bischofsweihen wird von ganz oben nicht gerne gesehen und wer da zu begeistert mitmacht bekommt eines auf den Deckel :( Da müssen ganz andere nach Taizé geschickt werden als die, die sich die sich die Teilnahme trauen!

Gruß
Adsartha

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 11:22 
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Ich war auch angenehm überrascht, dass überhaupt die rkK. durch einen leibhaftigen Bischof vertreten war.
Selbstverständlich war das jedenfalls nicht.

Eilike

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 11:28 
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Adsartha hat geschrieben:
Silesia hat geschrieben:
Sage bloß, der Römer war der angedeutete, der in der ersten Reihe auch noch irgendwie abweisend war?! Sofort nach Taize schicken, Ökumene üben!


Die Teilnahme von rk-Vertretern bei ak-Bischofsweihen wird von ganz oben nicht gerne gesehen und wer da zu begeistert mitmacht bekommt eines auf den Deckel :( Da müssen ganz andere nach Taizé geschickt werden als die, die sich die sich die Teilnahme trauen!

Gruß
Adsartha



Verstehe!

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 11:40 
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Adsartha hat geschrieben:
Die Teilnahme von rk-Vertretern bei ak-Bischofsweihen wird von ganz oben nicht gerne gesehen


Na ja, diesmal hätten sie sich nicht so anstellen brauchen, anders als seine Vorgänger im Bischofsamt hat +Matthias von Anfang an alt-katholische Weihen, er war nie römisch-katholischer Diakon oder rk Priester. Das sollte auch aus römischer Sicht einen Unterschied machen - aber natürlich ist er Konvertit und damit de jure exkommuniziert. Interessant wäre, ob die Römer bei einem alt-katholisch getauften Weihekandidaten offener wären. (Raphi, wie schaut's aus? Wie ist Deine Zukunftsplanung? Bereit zum Testfall? :biggrin:)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bischofswahl
BeitragVerfasst: 22. März 2010 11:58 
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Die Bischofsweihe war auch für mich ein äußerst bewegendes, belebendes Ereignis, das mir sicherlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Vor allem das "Wir-Gefühl" fand ich wunderschön. Die Stimmung in der Kirche war feierlich und fröhlich zugleich. Dass so viele Menschen so weit gereist sind, um dabei zu sein und diese Freude zu teilen, hat mich tief bewegt.

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Ich muss aus diesen Tagen einen völlig anderen Eindruck widergeben, der nachtürlich auch damit zu tun hat, dass ich und Jenny etwas mehr direkten Kontakt mit den Bischöfen hatten: Jeder von diesen war wirklich sehr zugänglich für Gespräche und Begegnungen. Als elitär habe ich keinen einzigen von den Herren empfunden. Im Gegenteil: Bei der Verabschiedung am Abend haben sich alle Bischöfe für die Einladung bedankt und sich sehr begeistert über die vielen Kontakte geäußert, die sie in den Tagen gehabt haben.


Dem kann ich mich nur anschließen. Im Laufe des Wochenendes kam mir sogar die Idee für eine neue Sammlung: Bischöfe und Erzbischöfe, die mich duzen. Habe schon drei Stück. Gar kein schlechter Anfang für eine Anglikanerin, finde ich :D

Ein riesen Dankeschön an die Karlsruhe Gemeinde und alle Mitorganisatoren für einen unvergesslichen Tag!

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If it weren't for the optimist, the pessimist would never know how happy he wasn't. -- Anonymous


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