Mensch und Kirche

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 Betreff des Beitrags: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 17:48 
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Walter Jungbauer hat eine Zusammenstellung auf seinen Blogseiten:

http://altkatholisch.wordpress.com/2010 ... irchentag/
Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag

Zitat:
Das Programm des 2. Ökumenischen Kirchentages in München ist nun online als pdf abrufbar.

Hier eine kurze Zusammenstellung der Veranstaltungen und Orte, bei denen die Alt-Katholische Kirche bzw. Vertreterinnen und Vertreter der Alt-Katholischen Kirche mitwirken (wird ggf. ergänzt, sobald mir weitere Informationen vorliegen):

Während des gesamten ÖKT: Ausstellung von Werken der Künstlerin Christel Holl zum Thema “Sehen – glauben – leben” in der Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36

Mittwoch, 12. Mai 2010

* 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Eröffnungsgottesdienst auf dem Odenonsplatz mit Pfarrerin Henriette Crüwell (Pfarrerin in Bonn)
* 22.00 Uhr bis 24.00 Uhr, Nachtcafé im Döllingersaal der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36

Donnerstag, 13. Mai 2010

* 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr, Podiumsdiskussion “Frauen mit Macht” mit Pfarrerin Alexandra Caspari (Pfarrerin in Augsburg) sowie Vortrag “Der allmächtige Gott und die Macht der Frauen – Perspektive” mit Prof. Dr. Angela Berlis (Alt-Katholische Priesterin und Kirchenhistorikerin in Bern/Schweiz), Zentrum Frauen
* 12.30 Uhr, Mittagsgebet in der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36
* 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Podiumsdiskussion “Geh und verkündige – Nachfrage an den Platz von Frauen in der Kirche” mit Pfarrerin Henriette Crüwell (Pfarrerin in Bonn), Zentrum Frauen auf dem Kirchentagsgelände
* 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Vortrag “Königinnen, Priesterinnen, Prophetinnen – Frauen und Ämter in der Kirche?” mit Prof. Dr. Angela Berlis (Alt-Katholische Priesterin und Kirchenhistorikerin in Bern/Schweiz), Kirchliches Zentrum, Edith-Stein-Gymnasium, Aula, Preysingstraße 105
* 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Gemeinsame Abendmahlfeier der Alt-Katholischen, Anglikanischen und Evangelischen Kirche nach der Lima-Liturgie mit Bischof Dr. Matthias Ring in der Erlöserkirche, Ungererstraße 13
* 18.00 Uhr, Abendgebet in der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36
* 21.00 Uhr bis 24.00 Uhr, Nachtcafé im Döllingersaal der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36

Freitag, 14. Mai 2010

* 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr, Podiumsgespräch von und für Ministrantinnen und Ministranten mit Tobias Krüger (Ministrant der Alt-Katholischen Gemeinde München) sowie Pfarrer Armin Strenzl (Bistumsjugendreferent und Pfarrer von Kaufbeuren) im Olympia-Stadion, Raum Athen, Olympiapark
* 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Podiumsdiskussion “Was ich an euch schätze – Konfessionen überkreuz vorgestellt” mit Dr. Andreas Krebs (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alt-Katholischen Lehrstuhl der Universität Bonn)
* 21.00 Uhr bis 24.00 Uhr, Nachtcafé im Döllingersaal der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36

Samstag, 15. Mai 2010

* 18.00 Uhr, Eucharistiefeier (Alt-Katholisch und Anglikanisch) in der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36
* 21.00 Uhr bis 24.00 Uhr, Nachtcafé im Döllingersaal der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36
* 22.30 Uhr, Nachtgebet in der Alt-Katholischen Kirche St. Willibrord, Blumenstraße 36

Das Gesamtprogramm des ÖKT gibt es auf der Website des ÖKT.

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Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“
(Bertolt Brecht)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 25. Februar 2010 22:02 
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Ist St. Willibrord im Zentrum? Mein Hotel ist unweit vom Hbf. Die Sache mit dem Nachtcafé klingt schon einmal nicht schlecht, so als permanenten alt-katholischen Treff.
Ähnlich war es 2004 in Ulm auf dem Katholikentag, nur morgens. Man hat so eine gute Möglichkeit, auch mal Leute aus anderen Gemeinden kennenzulernen.

Tarec


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 1. März 2010 14:16 
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St. Willibrord liegt sehr im Zentrum, ein paar Schritte vom Sendlinger Tor, eine U-Bahn-Station vom Hbf. bzw. ca. 10-15 Min zu Fuß. Wir freuen uns schon sehr auf die Begegnungen und darauf, viele andere Alt-Katholiken kennen zu lernen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 22. März 2010 10:27 
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Zitat:
ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG
11.03.2010
Gemeinschaft mit gesegnetem Brot

Das Münchner Christentreffen steht im Zeichen der Suche nach einer neuen, gerechteren Ordnung für die Welt.

VON BENJAMIN LASSIWE

Tausende Tische werden auf dem Münchner Odeonsplatz stehen. Katholiken, Orthodoxe und Protestanten sollen daran Platz nehmen. Dann kommt die große Stunde des griechisch-orthodoxen Metropoliten Augoustinos: Unter seiner Leitung werden die Priester der orthodoxen Gemeinden Münchens Brot segnen. In Körben soll es an die Tische gebracht und anschließend verzehrt werden. Die Tischgemeinschaft soll das zentrale Motiv des zweiten Ökumenischen Kirchentages werden, der vom 12. bis 16. Mai in der bayerischen Landeshauptstadt München stattfindet. Mehr als 100 000 Besucher werden erwartet. Der Kirchentag solle ein Signal sein, dass Christen aller Konfessionen weit mehr gemeinsam haben, als es im Allgemeinen bekannt werde, sagt der evangelische Präsident des Christentreffens, der Transplantationsmediziner Eckhard Nagel. „Wir wollen unüberhörbar artikulieren: Wir haben eine ökumenische Ungeduld.“

Eine Ungeduld freilich, die von großer Rücksichtnahme geprägt sein soll: Gleich zu Beginn des 720-seitigen Programmheftes, das in dieser Woche in München vorgestellt wurde, fordern Nagel und sein katholischer Kollege Alois Glück die Kirchentagsbesucher auf, die geltenden kirchlichen Regeln in Bezug auf Abendmahl und Eucharistie zu achten. Was freilich nicht ausschließt, dass es unter den über 3000 Veranstaltungen des Münchner Christentreffens zumindest einen Gottesdienst gibt, der eine gemeinsame Abendmahlsfeier enthält: Wie bei protestantischen Kirchentagen üblich, feiern auch in München Altkatholiken, Anglikaner und Protestanten eine Eucharistiefeier nach der ökumenischen Liturgie von Lima. Römische Katholiken und Orthodoxe können nicht mitfeiern.

Im Unterschied zu protestantischen Kirchentagen verzichtet der Ökumenische Kirchentag dagegen auf eine eigene Übersetzung der für die Bibelarbeiten und Gottesdienste ausgewählten Textstellen. Statt der oft von sogenannter „gerechter Sprache“ und wenig gelungenen, aber politisch korrekten Wortneuschöpfungen geprägten Kirchentagsübersetzungen finden sich im Programmheft nun die Texte aus der Lutherbibel von 1984 und der Einheitsübersetzung. Die Theologen Jürgen Fliege und Eugen Drewermann bleiben dem Treffen im Unterschied zu manchen früheren protestantischen Kirchentagen fern. Jedoch enthält das Forum „Homosexuelle und Kirche“ in der Klenzeschule eine Veranstaltung mit dem Thema „Kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften“.

Bei den inhaltlichen Veranstaltungen des Christentreffens fällt dagegen die starke Einbindung der Orthodoxen auf. „In München gibt es die größte griechisch-orthodoxe Gemeinde außerhalb Griechenlands“, sagt Eckhard Nagel. Doch auch Priester und Bischöfe anderer orthodoxer Konfessionen finden sich auf zahlreichen Podien des Kirchentags. So ist es angesichts der immer wieder aufflammenden Christenverfolgung in Ägypten durchaus bemerkenswert, dass der koptisch-orthodoxe Generalbischof Anba Damian an einer Veranstaltung des Zentrums „Muslime und Christen im Dialog“ teilnimmt. Und auch die Freikirchen sind stärker beteiligt als etwa an den Katholikentagen. So steht das von bayerischen Lutheranern und Baptisten in den letzten Jahren erarbeitete Papier zum Taufverständnis im Zentrum einer Veranstaltung der Podienreihe „Ökumenische Brennpunkte“, und prominente Freikirchler, wie die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner, der Mennonit Fernando Enns und die Generalsekretärin der Baptisten, Regina Claas, sind mit zahlreichen Auftritten im Programm vertreten.

Auch die klassischen Themen von Kirchen- und Katholikentagen wie die Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Globalisierung finden sich im Programm. „Der Ökumenische Kirchentag wird im Zeichen der Suche nach einer neuen, gerechteren Ordnung für die Wirtschafts- und Finanzwelt vor dem Hintergrund der weltweiten Krise stehen“, sagt der katholische Kirchentagspräsident Alois Glück. „Mehr und mehr zeigt sich, dass diese Neuordnung nur auf der Basis eines intensiven Dialogs über Werte gelingen kann.“ Ein Höhepunkt dieser Debatten wird sicher der Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die einen Vortrag über „Hoffnung in Zeiten der Verunsicherung“ halten wird.

Das Thema sexueller Missbrauch war in der aktuellen Internetversion des Kirchentagsprogramms noch nicht vertreten – doch angesichts der Ereignisse ist es wahrscheinlich, dass die Veranstalter die Anregung des bayerischen Landesbischofs Johannes Friedrich aufgreifen und dazu kurzfristig noch Veranstaltungen ins Programm nehmen.

Viel spricht dafür, dass auch der zweite Ökumenische Kirchentag für die beteiligen Kirchen ein Erfolg wird. Schon der flüchtige Blick in das Programmheft zeigt, dass am Ende nicht nur der „ökumenische Frühling“ spürbar wird, von dem Eckhard Nagel in der letzten Woche in Berlin gesprochen hat, sondern zwischen der Mariensäule vor dem Rathaus und der lutherischen Matthäuskirche ein Sommer der Ökumene beginnt.

© Rheinischer Merkur Nr. 10, 11.03.2010

Quelle + Rechte bei: http://www.merkur.de/2010_10_Gemeinscha ... no_cache=1

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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 1. April 2010 13:59 
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Zitat:
Ökumenisches Netzwerk
Initiative Kirche von unten - IKvu

Pressemitteilung

IKvu: Gemeinsames Abendmahl ist möglich.
ÖKT-TeilnehmerInnen praktizieren eucharistische Gastfreundschaft.

01.04.2010. Frankfurt/Main

Am heutigen Gründonnerstag gedenken Christinnen und Christen des letzten
Mahles von Jesus von Nazareth mit seinen Freundinnen und Freunden. 40 Tage
vor dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München (12.-16. Mai 2010) erinnert
dieser Tag eindringlich daran, daß Jesus selbst es ist, der zum Abendmahl
einlädt.

Daher ruft die IKvu alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchentages
dazu auf, über Konfessionsgrenzen hinweg gemeinsam Abendmahl zu feiern und
damit die Kirchenspaltung mit christlichem Mut persönlich zu beenden.

Ökumenisch wenig hilfreich ist hier das Lavieren des Präsidiums des ÖKT:
Statt offensiv die erreichten Fortschritte in der Ökumene zu praktizieren,
übt man sich in vorauseilender Rücksichtnahme und spielt damit den ohnehin
antiökumenischen Traditionalisten der römischen Kirche in die Hände.

"Die seit Jahren monoton von Rom ins Feld geführten Differenzen in
theologischen Fragen sind ja nur Scheinargumente, die die Ergebnisse der
theologischen Fachgespräche der letzten Jahrzehnte einfach ignorieren - dazu
muß sich auch der ÖKT positionieren", so Bernd Hans Göhrig,
Bundesgeschäftsführer der IKvu. "Die Menschen erwarten von diesem ÖKT einen
Gegenakzent mit Perspektive. Die zauderliche Haltung des ÖKT-Präsidiums ist
eine enttäuschende Vertröstung auf den Sankt-Nimmerleinstag."

Anders als vom Präsidium des Kirchentages immer wieder öffentlich behauptet,
finden auch während des 2. ÖKT in München viele Gottesdienste statt, bei
denen auch römisch-katholische Christinnen und Christen in "eucharistischer
Gastfreundschaft" willkommen sind:

Dies betrifft einen ökumenischen Gottesdienst, der von der evangelischen,
anglikanischen und alt-katholischen Kirche gemeinsam gestaltet wird.

Außerdem werden auch bei den zahlreichen evangelischen
Abendmahlsgottesdiensten am Samstagabend (15. Mai) römisch-katholische
Gläubige nicht abgewiesen werden.

"Falls während des "Ökumenischen" Kirchentags in München wieder liturgisch
gefärbte feierliche Ausladungsformeln für evangelische Christinnen und
Christen in römisch-katholischen Gottesdiensten verlesen würden, wäre das
ein geistliches Armutszeugnis ohne Beispiel - das hat mit Ökumene nichts zu
tun!", erklärte Dr. Uwe-Karsten Plisch in Berlin.

Die IKvu erinnert an den 25. Jahrestag der "Vereinbarung der gegenseitigen
Einladung zur Teilnahme an der Feier der Eucharistie" zwischen der
"Evangelischen Kiche in Deutschland" (EKD) und dem "Katholischen Bistum der
Alt-Katholiken in Deutschland" am 29. März. Der neu gewählte alt-katholische
Bischof Dr. Matthias Ring und der bayerische Landesbischof Dr. Johannes
Friedrich, Leitender Bischof der "Vereinigten Evangelisch-Lutherischen
Kirche Deutschlands" (VELKD) und Gastgeber des 2. ÖKT in München, würdigten
den "Modellcharakter" dieses Abkommens.

Kontakt:
Bernd Hans Göhrig (Frankfurt am Main)
Mobil 0179 - 52 44 075

Dr. Uwe-Karsten Plisch (Berlin)
Mobil 0176 - 502 69 099

***
Initiative Kirche von unten (IKvu) ist ein ökumenisches Netzwerk von 38
Basisgemeinden, kirchen- und gesellschaftskritischen Gruppen in der
Tradition des politischen Linkskatholizismus und -protestantismus und der
Befreiungstheologie.

***
Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten (IKvu)
Oscar-Romero-Haus, Heerstraße 205, 53111 Bonn

http://www.kirche-von-unten.de/


(Hervorhebungen durch mich)

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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 21. April 2010 13:45 
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Wer ist denn hier aus dem Forum mit in München dabei?


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 21. April 2010 14:24 
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Ich werde leider nicht dabei sein, wünsche allerdings allen Teilnehmern viel Spass und Freude an diesen Tagen!

Gruß
Adsartha

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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 21. April 2010 14:34 
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Schade, sehr schade! :f Das Leben kann hart und gemein sein.

Danke!! :D

Tarec


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 21. April 2010 19:53 
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tmansor hat geschrieben:
Wer ist denn hier aus dem Forum mit in München dabei?

Ich nur virtuell und spirituell -- den neuen Messestand entwerfe ich gerade. ;) </angeberei>

Cheers,

John

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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 13. Mai 2010 10:26 
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tmansor hat geschrieben:
Wer ist denn hier aus dem Forum mit in München dabei?


Liebe Mensch-und-Kirchler,

leider bin ich ein bisschen spät dran mit meiner Antwort:
Ich habe morgen, Freitag, von 8 Uhr bis 12 oder 13 Uhr Präsenzdienst in St. Willibrord.
Am Samstag machen wir um 15 Uhr ein altkatholisches Familientreffen. Danach ist ja auch der ökumenische Gottesdienst mit Bischof Matthias und dem anglikanischen Bischof Whalon in St. Willibrord.
Ich würde mich freuen, jemand von Euch zu sehen. Mein richtiger Name ist übrigens Walter. Ich trage mein Namensschild.
St. Willibrord ist ganz nahe bei der U-Bahnstation Sendlinger Tor.
Auf der Münchner Website könnt Ihr alle unsere Termine sehen.
Gruß
Yaaw


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 Betreff des Beitrags: Die Menschen merken sofort, ob sie wirklich willkommen sind
BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 20:36 
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Die vielen Veranstaltungen mit Beteiligung der Alt-Katholiken, von der Teilnahme am Eröffnungs-GD am Odeonsplatz und mehreren Ständen am Abend der Begegnung am Mittwoch über z.B. die Lima-Liturgie am Do. bis zur gemeinsamen Eucharistiefeier mit den Anglikanern (Episcopal Church) am Samstagabend in St. Willibrord haben mir sehr gut gefallen. Natürlich auch die vielen Begegnungen im Gute-Nachtcafe und die Ausstellung in unserer AK-Kirche St. Willibrord am Altstadtring, nicht zu vergessen der AK-Stand am Messegelände.

Besonders "stolz" war ich auf die Diskussionsteilnahme von Alexander Caspari im Messegelände zum Thema "Frauen und Macht" und dann nochmals zum Thema "Das kirchliche Amt in der ökumenischen Diskussion".

Ob dies [b]Wirkung bei unseren Gemeinden [/b]zeigt? Frau Margot Käßmann hat dazu am Donnerstag am ÖKT einen weisen Ausspruch gemacht: "Die Menschen merken sofort, ob sie wirklich willkommen sind."

Grüße
Johannes Reintjes


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 18. Mai 2010 00:52 
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Dem kann ich mich nur anschließen. Der Münchner Gemeinde muss man wirklich Lob und Dank aussprechen für ihr Engagement. Aber auch den anderen Beteiligten, der Augsburger Gemeinde und auch der Anglikanischen Gemeinde. Mir hat der Eröffnungsgottesdienst auf dem Odeonsplatz auch ausgesprochen gut gefallen, natürlich war man schon ein wenig stolz, dass bei einem der drei Hauptgottesdienste mit Pfarrerin Crüwell eine gute alt-katholische Beteiligung dabei war. (Ich hätte ihr sogar eine gewisse Nervosität zugestanden, immerhin waren mehr Leute auf dem Platz als in Karlsruhe, und bei allen anderen Gottesdiensten des Bischofs auf dem ÖKT zusammen).
Den Stand unserer Kirche halte ebenfalls für ausgesprochen gut gelungen.
Gut war auch die Beteiligung der Anglikanischen Kirche. Zumindest ich für meinen Fall bin ein Mensch, der, obwohl wir ja in Kirchengemeinschaft stehen, eigentlich keine großen Berührungspunkte hat. Besonders der Evensong hat mich sehr berührt, auch in seiner liturgischen Kraft und Schönheit, aber auch von einer gewissen Form katholischer Frömmigkeit, die man in unserer Kirche nicht immer sieht.

Tarec


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 18. Mai 2010 09:15 
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http://www.kath.net/detail.php?id=26736

Abendmahlsgemeinschaft?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Menschen merken sofort, ob sie wirklich willkommen s
BeitragVerfasst: 18. Mai 2010 10:29 
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Bonus hat geschrieben:
Besonders "stolz" war ich auf die Diskussionsteilnahme von Alexander Caspari im Messegelände zum Thema "Frauen und Macht" und dann nochmals zum Thema "Das kirchliche Amt in der ökumenischen Diskussion".

Grüße
Johannes Reintjes


Hier noch Infos und Bilder:

Zitat:
Die Alt-Katholische Pfarrerin Alexandra Caspari berichtete in einer Podiumsdiskussion mit dem konservativen rk. Bischof Ludwig Müller und evangelischen und orthodoxen Vertretern zum Amtsverständnis am Ökumenischen Kirchentag in München (Sa., 16 Uhr) von der Realität "Verheirate katholische Priesterin feiert ökumenisches Abendmahl." Reaktion: Tosender Beifall von tausenden Zuhörern.

Ob dies den alt- bzw. christ-katholischen Gemeinden hilft? Frau Margot Käsmann fand dazu schon tags zuvor, am Freitag Nachmittag, zum verwandten Thema "kirchenferne Milieus", die meines Erachtens wichtigen Worte: "Die Menschen merken sofort, ob man sie in der Gemeinde will ..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Alt-Katholische Kirche auf dem Ökumenischen Kirchentag
BeitragVerfasst: 18. Mai 2010 13:39 
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Silesia hat geschrieben:
http://www.kath.net/detail.php?id=26736

Dort als Anzeige zu sehen:

Bild
*schauder*

(Falls das Bild weg sein sollte: Es handelt sich um eine Anzeige für ein Buch mit den Aussagen der s.g. "Frau aller Völker". Die verdeckende Stellung der Mariaerscheinung vor dem Kreuz sagt -- wahrscheinlich ungewollt -- genau das aus, was mich so sehr daran stört...)

Cheers,

John

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